***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!

   
  FriesenFront
  Busfahrt Frankfurt Eintracht
 

Reisebericht zum Heimspiel gegen die Frankfurter Eintracht am 12. März 2011

 

So, da sich ja kein Freiwilliger zur Verfügung stellt und unsere Homepage in der Kategorie „Reisebericht“ mal wieder frischen Wind benötigt, werde ich mich mal wieder daran versuchen einen Bericht zu schreiben. Ich bin natürlich nicht das Wochenblatt, aber über diese Tour muss geschrieben werden. Sind ja auch einige interessante Sachen passiert, obwohl es nur in den Bus rein, Spiel anschauen und mit dem Bus zurück war.


Nach ein paar Stunden Schlaf und einem Frühstück schmiss ich mich in die blau-weiße Schale. Hach, ein herrliches Gefühl. Dann ging ich zum Treffpunkt. Hier und dort traf ich ein paar Leute, die mich ansprachen und Schalke die Daumen drückten. Pünktlich um 09:04 Uhr traf ich dort die ersten Fanclubmitglieder, die damit beschäftigt waren, unser Proviant in den Bus zu laden. Allen voran unser Hauptorganisator Brummi, den ich hiermit nochmals im Namen aller Mitglieder für die Organisation danken möchte. Ohne aktive Mitglieder, die Verantwortung übernehmen wäre so ein familiäres Fanclubleben gar nicht möglich. Schnell wurden noch ein paar Fanclubfreunde begrüßt, die uns auf der Tour nach Gelsenkirchen begleiten wollen. Die Verabschiedung von den Familienmitgliedern (die leider den schönen Tag nicht mit uns genießen können) ging relativ schnell voran, so dass wir endlich aufsitzen konnten. Das erste Fahrtziel wurde schnell erreicht. In Jever wurden weitere Anhänger des S04 eingesammelt. Besonders freute uns unser ehemaliges Fanclubmitglied „Dixie“ an Bord begrüßen zu können. Weiter ging es nach Moorwarfen um Raul und Freaky mit der Flüstertüte einzusammeln. Die letzten Schäfchen wurden dann in Schortens an Bord genommen.

 

Brummi begrüßte uns mit einer netten Ansprache und eröffnete den Bordverkauf. Die ersten Biere wurden geöffnet, Longdrinks eingeschenkt und Klopfer durch die Sitzreihen gereicht. Hier und dort wurden auch die kulinarischen Genüsse in Form von Bockwürsten und Frikadellen (Danke Madleen, für die Herstellung) in Anspruch genommen.

Begleitet von Trommelwirbeln, Flüstertüten und Fangesängen stieg daraufhin die Stimmung im Bus von Minute zu Minute.


Kurze Zeit später trafen wir auf der ersten Raststätte ein, damit unsere Raucher ihre Lungen mit frischem Teer füllen konnten. Toilettengänge und erste Einkäufe wurden noch schnell erledigt und weiter ging die Fahrt. Weitere solcher Pausen sollten noch folgen.


Endlich trafen wir auf dem Busparkplatz der „Veltins - Arena“ ein. Von weiten war schon das Stadion zu sehen. Im Bus hörte man die "Ahhhs" und "Ohhhs", denn das Stadion war wirklich eine imposante Erscheinung. Wenn die Verpackung hält was sie verspricht, wird es wohl wieder eine richtig gute Stimmung im Stadion geben. Es gab ein paar letzte Anweisungen bezüglich der Abfahrtzeiten von unserem Präsi. Als wir ausstiegen kam man sich vor wie im Film. Am Himmel drehte ein Polizeihubschrauber seine Kreise, überall standen Polizisten in kompletter Garnitur, die den Parkplatz und das Gelände drum herum absicherten und uns Schalkern sowie die Frankfurter Fans zum Stadion geleiteten.

Vom Parkplatz aus ging es über eine Brücke zur Arena. Wir hatten noch etwas Zeit und knüpften bei einem frischem Veltins ein paar Kontakte mit anderen Schalkern.

Danach ging es durch die Gitter. Damit waren die Sicherheitsmaßnahmen beendet und wir waren unter uns. Langsam gelangten wir ins Stadion. Ein schmuckes Stadion mit Atmosphäre erwartete uns. Die Stimmung war gut und dieses sichere Gefühl von „nach Hause kommen“ stellte sich ein. Im Block suchten wir uns ein Plätzchen und als jeder seins gefunden hatte, war es an der Zeit sich ein Überblick zu verschaffen.
Es wurde Musik gespielt und Fangesänge waren zu hören.

Beim Einlauf der Mannschaften verwandelte sich die Zuschauertribüne in ein riesiges Transparent. Überall blau und weiße Flaggen, in der Mitte das Wort "SIEG" und gegenüber im Gästeblock ein paar Frankfurter Flaggen. Das war recht schön anzuschauen. Schade, dass so ein Moment, so ein kurzweiliges Werk ist, wenn man bedenkt, wie viel Aufwand darin steckt. Ja, manche Augenblicke könnten ruhig langsamer dahin fließen und andere schneller vergehen.

Zum Spiel brauche ich nicht viel schreiben, weil es die meisten bestimmt am Fernseher verfolgt haben dürften oder live dabei waren. Über den knappen Sieg unserer „Knappen“ war ich sehr froh. Ein wenig Wehmut schlich sich ein. Sollten wir am heutigen Spieltag unseren Trainer „Felix“ das letzte Mal auf Schalke gesehen haben? Dieses sollte sich in den folgenden Tagen bestätigen. Wir wünschen Felix auf seinem weiteren beruflichen Werdegang alles Gute.

Aufgrund des glücklichen Spielverlaufs herrschte bei uns eine prima Stimmung. Obwohl die Frankfurter zwischenzeitlich ausglichen, gaben wir den Ton an. Von denen war nur kurzeitig etwas zu hören. Wenn sie anstimmten, war es nicht schwierig mit den Schalkern dagegen zu halten. Jedenfalls wurde die Stimmung durch den Sieg riesig und die Mannschaft nach dem Spiel gefeiert.


Einige Frankfurter Fans ließen sich von der Polizei nicht lange bitten und verließen schnellstmöglich das Stadion. Ich weiß, diese Worte klingen überheblich, aber etwas anderes fällt mir zu dem Krawall im Gästeblock nicht ein. Wäre ich in der gleichen Situation gewesen, hätte ich erstens nicht so eine Drohkulisse aufgebaut und hätte zweitens zeitig das Stadion verlassen, weil ich kein Gewaltmensch bin und auch nicht dafür gehalten werden will - bis auf Notwehr hat Gewalt kein Platz in unserem Leben. Also, wozu soll ich einen auf "dicken Max" machen, um dann meine Sprintfähigkeit unter Beweis stellen, wenn es ernst wird? Dann kann ich doch direkt frühzeitig aus dem Stadion gehen, so wie es sich gehört. Das war wirklich eine an peinlich grenzende Lächerlichkeit der Frankfurter.

Der Rückweg war unproblematisch. Die Straßen und Brücken wurden weiträumig von der Polizei gesperrt und wir gefahrlos aus dem Stadion geleitet. Es ist schon Wahnsinn was da für ein Aufwand betrieben wurde, aber kaum jemanden ist etwas passiert.

 

Zurück am Bus erfuhren wir, dass Raul das Spiel verschlafen hat. Damit hatte er den Spot des Tages auf seiner Seite.

Als alle Schäfchen wohlbehalten wieder eingetroffen waren traten wir die Rückfahrt an.  Im Bus gingen recht schnell die Becher und das Bier durch die Reihen, einige  machten es sich in den Sitzen gemütlich und schliefen etwas.
Andere schilderten ihre Eindrücke vom Spiel und erzählten ein paar "Geschichten" aus anderen Spielen.

Es stellte sich heraus, dass die Bordtoilette in unserem Bus defekt war. Zur Freude unserer Raucher wurde beschlossen mehrere Stops auf der Rückfahrt einzulegen.

 

Nach und nach trafen wir wieder in unserem Heimatort ein. Eine lange und teilweise auch anstrengende Tour geht zu Ende. Dennoch bleibt ein positiver Eindruck bei mir von der ganzen Tour nach Gelsenkrchen und ich freue mich schon jetzt auf die nächste Zugfahrt, die uns an die Weser zu den grün-weißen führt.

 

Speedy


 

 
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