***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!***Die ganze Stadt steht hinter dir, die Kurve stolz und treu zu dir, eines ist hier jedem klar, Schalke du bist wunderbar!

   
  FriesenFront
  Berlin
 

Bärlin, Bärlin...... wir fahren nach Bärlin

 

Endlich war es soweit! Das Finalwochenende stand vor der Tür! Am Freitagnachmittag um 16 Uhr ging es los. Freaky, Gerti und sowie meine Wenigkeit machten sich auf den Weg zur Bundeshauptstadt. Gerd hatte sich bereit erklärt, mit seinem Auto zu fahren, das standesgemäß mit Fahnen und Schals von uns geschmückt wurde.

 

Waren wir bis Hannover noch Exoten auf der Bahn, so änderte sich das auf der  A2. Immer mehr blau und weiß geschmückte Autos von Schalkern und auch Zebras waren hier unterwegs. Die Spannung und Vorfreude wuchs stetig.

 

Gegen 22 Uhr erreichten wir die Stadt  Falkensee vor den Toren Berlins, wo sich unser Hotel befand. Warum gerade in der Weltstadt  Falkensee übernachten??????  Axelmoah war bereits Mitte der Woche mit seiner Familie zu den Schwiegereltern gefahren, die in Falkensee wohnen. Somit waren wir vier zumindest in einer Stadt.

 

Und so war es auch Axel der uns in Empfang nahm, als wir wir im Hotel eincheckten. Der „Senator“ bekam als Fahrer zur Belohnung ein Einzelzimmer, während Freaky und ich uns ein Ehebett teilten. Schnell wurden die Koffer rauf gebracht und dann nahm uns unser „Gästeführer“  Axel mit in eine nahegelegene Gaststätte, wo wir feuchtfröhlich und singend die Nacht ausklingen ließen.

 

Am nächsten morgen war es unser Gerd, der mich und Ingo gegen halb neun aus den Federn holte.

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es  zum Bahnhof in Falkensee wo auch dann wieder Axel zu uns stieß. So erreichten wir gegen Mittag die Berliner City. Kaum aus dem Bahnhof heraus, überkam uns allen die erste Gänsehaut. Bei schönstem Sonnenwetter waren bereits Tausende Schalker in der Stadt. Ein gewaltiger An- und Augenblick!!!!

 

Der Durst rief  bereits wieder und so ging es zur einer Trinkhalle, wo sich nach kurzer Zeit auch Julia und Theo dazu gesellten. Die beiden waren ebenfalls bereits am Freitag mit dem Zug angereist und übernachteten in der Stadt. Gemeinsam ging es dann zum Treffpunkt der Schalker „an der kaputten Kirche“.  Auch hier waren bereits mehrere Tausend Königsblaue. Hier wurde uns ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten, von live Musik mit den Florians, bis hin zu Interviews mit Clemens Tönnies, Stadionsprecher Dirk Oberschulte-Beckmann  etc.. Erwähnenswert noch hier: Irgendwann hatte die blauweiße Schar sämtliche Bierwagen blank gesoffen. So wurde schleunigst noch Flaschenbier organisiert, das allerdings Pisswarm war und auch so schmeckte. SKANDAL!!! Mit dieser hohen Anzahl an Fans und deren Durst bei sommerlichen Temperaturen hatten die Organisatoren wohl nicht gerechnet.

 

Am späten Nachmittag machte sich dann die FriesenFront  mit der S-Bahn auf dem Weg zum Olympia Stadion. Dort angekommen machte der monumentale Bau der Nazis mit seinen olympischen Ringen einen gewaltigen Eindruck auf uns. Wenn man bedenkt, was dieses Stadion schon alles erlebt hat, so machte es einem in diesem Moment  auch ein wenig nachdenklich.

 

Und so checkten wir dann ins Stadion ein und begaben uns auf unsere Plätze im weiten und sonnendurchfluteten Rund des Olympiastadions das sich nach und nach füllte. Zu Spielbeginn standen sich dann geschätzte 45.000 Schalker etwa 20.000 Duisburger gegenüber.

 

Das Abspielen der deutschen Hymne erzeugte erneut Gänsehautatmosphäre. Gibbet ja auch nicht alle Tage. Zum Spiel selber muss ich ja weiter nichts schreiben. Die nicht vor Ort waren, haben das  Spiel gemeinsam bei Chrassy geschaut. Stattdessen noch ein paar Eindrücke zur Stimmung im Stadion. Während die Zebras immer nur ihr eines Meidericher SV Lied auf Lager hatten, gab es bei uns das ganze Repertoire an Fanliedern. Hervorheben möchten ich den Mythos Song, wenn er von zig Tausend Kehlen gesungen wird. Ebenso wenn nach dem Schalalala schalalala... Schalke.....das  nuuuuul vier wie ein Gewitter durch das Rund dröhnte. Beeindruckend auch der Schalker Walzer, den wirklich   ausnahmslos alle in der Kurve schunkelten. Ein Support, so wie ich ihn, zumindest in dieser Größenordnung, noch nicht erlebt habe. Im Gefühl des sicheren Sieges, und den Anstrengungen des ganzen Tages, ging nicht nur uns, sondern der gesamten Schalker Fangemeinde, nach 80 Minuten etwas die Puste aus. Diese Chance nutzten die Zebras und gaben die letzten Minuten ihr nerviges Meiderich SV Lied zum Besten. Dieses änderte sich aber umgehend wieder nach Abpfiff und der bevorstehenden Pokalübergabe. Für einige Minuten waren Manuels  Wechselgedanken vergessen, und als er dann den Pokal in den Berliner Abendhimmel reckte, standen nicht nur mir die Tränen in den Augen. Die diese Saison  leidgeprüfte Schalker Seele war wieder zufrieden gestellt. Eine halbe Stunde nach Spielschluss feierten wir immer noch Señor Raul und seine Pokalhelden. Unvergessliche Augenblicke!!!!!!

 

Nach verlassen des Stadions ging es nach einigen Verzögerungen direkt mit Bus und Bahn zurück nach Falkensee ins Hotel. Noch ein  paar Absacker  in der Hotelbar und wir „müden Krieger“ fielen gegen 2 Uhr nachts erschöpft aber zufrieden in unsere Kojen.

 

Am nächsten morgen noch ein Hotelfrühstück eingenommen und los ging es wieder Richtung Heimat über die A2 mit unserem beflaggten Auto. Doch schnell bemerkten wir, das wir nicht die einzigen auf der Heimreise waren. Hunderte Schalker mit ihren Fahrzeugen, blau weiß geschmückt, mit S04 Aufklebern versehen, oder auch nur am Kennzeichen mit der Endung 1904 zu erkennen, waren auf dem Weg Richtung Ruhrgebiet. Einzigartig! Duisburger hingegen konnte man  nur noch am DU Kennzeichen ihrer ab geschmückten Autos erkennen.

 

Vor Hannover trennten wir uns von der Schalker Familie und fuhren auf die A7. Ab sofort waren wir wieder die Exoten. Am Rasthof Allertal angekommen, gab es noch ein zufälliges Treffen mit Walter und 3 weiteren Mitgliedern  von der Parklücke, die auch auf dem nach Hause Weg waren. Erschöpft und übermüdet sowie ich vollkommen heiser, erreichten wir gegen 16 Uhr unsere Heimat.

 

Fazit: Berlin ist auf jeden Fall eine Reise wert, vor allen Dingen, wenn man als Cupsieger die Stadt wieder verlässt bleibt es ein unvergessliches Erlebnis.

 

Und deswegen......

 

….........kennst du den Mythos vom Schalker Markt, die Geschichte die dort begann. Der FC Schalke wurde Legende, ein Liebe, die niemals endet.....ohohooooooo

 

Gut GE'hn und Glück auf

Euer AuGE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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